Ausstellung zur Strafanstalt Brandenburg-Görden

Ausstellung zur Strafanstalt Brandenburg-Görden

73 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zeichnet eine neue Dauerausstellung die Geschichte der Haftanstalt Brandenburg-Görden nach - angefangen bei der Weimarer Republik bis heute. Wo einstmals überwiegend politische Gegner Hitlers oder des nachfolgenden SED-Regimes inhaftiert waren, befindet sich heute die Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel. Prominente Häftlinge während des Nationalsozialismus' waren unter anderem Erich Honecker und Robert Havemann.

Zellenschloss

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Ein Zellenschloss aus den 20er Jahren in der neuen Ausstellung zur Geschichte der Haftanstalt Brandenburg-Görden. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil wird die Schau heute gemeinsam mit Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und dem Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Günter Morsch, eröffnen. Von kommender Woche an steht sie Besuchern offen.
Vor der Ausstellungseröffnung soll am ehemaligen Hinrichtungsort, wo mehr als 2000 Menschen aus ganz Europa von der NS-Justiz ermordet wurden, eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Zuchthauses stattfinden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. April 2018