Ostdeutscher Maschinenbau weiter auf Erfolgskurs

Ostdeutscher Maschinenbau weiter auf Erfolgskurs

Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau bleibt auf Erfolgskurs. Im ersten Quartal 2018 zeigten Kapazitätsauslastung, Auftragslage und Beschäftigungsentwicklung nach oben, teilte der Branchenverband Ost am Dienstag in Leipzig mit. Laut einer Umfrage unter den 350 Mitgliedern des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in den ostdeutschen Bundesländern inklusive Berlin bewerteten 89,9 Prozent der Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als sehr gut oder gut - 2,2 Prozent mehr als Ende 2017. Fast 96 Prozent blickten zuversichtlich auf die kommenden Monate.

Ostdeutscher Maschinenbau

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Ein Monteur zieht die Muttern am Drehgestell eines Eisenbahndrehkrans an. Foto: Jan Woitas/Archiv

«Die aufstrebende Entwicklung steht auf soliden Füßen», resümierte der Geschäftsführer des VDMA Ost, Reinhard Pätz. Bisher könnten die Betriebe internationalen wirtschaftspolitischen und politischen Spannungen standhalten. Mit durchschnittlich 91,2 Prozent lag die Auslastung der Produktionskapazitäten um einen Prozentpunkt über dem zum Jahresende 2017; sieben von zehn Betrieben erreichten mindestens 90 Prozent. Reichlich 88 Prozent der Firmen meldeten einen besseren oder gleich hohen Auftragsbestand wie im Vorquartal.
Fast alle Ost-Maschinenbauer erwarten auch für 2018 eine gute oder sehr gute Entwicklung, etwa 96 Prozent rechnen mit Auftragszuwachs oder gleichbleibenden Geschäften. Mehr als ein Drittel der Befragten plant Einstellungen, wobei die Gwinnung von Fachkräften ein Problem bleibt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. April 2018