Links-Fraktion sieht Videoüberwachung kritisch

Links-Fraktion sieht Videoüberwachung kritisch

Braucht Berlin mehr Kameras an öffentlichen Plätzen? Die Linke sieht das äußerst kritisch - und will nun mit zwei Senatoren ihrer Koalitionspartner daüber diksutieren.

Rheinsberg/Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Links-Fraktion will zum Abschluss ihrer Klausurtagung über den Einsatz von Videokameras gegen Straftaten debattieren. Die Abgeordneten haben dafür am heutigen Samstag Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) und Innensenator Andreas Geisel (SPD) ins brandenburgische Rheinsberg eingeladen.
Videoüberwachung ist ein umstrittenes Thema in der Landespolitik: Die CDU unterstützt ein Volksbegehren für mehr Kameras, die Linke sieht das äußerst kritisch. Auch innerhalb der rot-rot-grünen Landesregierung gibt es Diskussionen. In der SPD gibt es auch Stimmen, die mehr Kameras an öffentlichen Orten fordern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 3. März 2018