Woidke: Agrarflächen keine Spekulationsobjekte

Woidke: Agrarflächen keine Spekulationsobjekte

Agrarflächen dürfen aus Sicht von Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) nicht zu Spekulationsobjekten verkommen. Die Bewahrung der Kulturlandschaft könne sonst nicht gelingen, sagte Woidke am Montag auf der Jahreshauptversammlung des Bauernbundes in Schönwalde-Glien (Havelland). Woidke sicherte zu, dass in der Landesregierung weiter an der Bodenfrage gearbeitet werde. So sei die von Landwirten seit Jahren geforderte Höfeordnung in Arbeit. Diese regelt die Übergabe des Hofes an die nächste Generation, ohne die Wirtschaftlichkeit zu gefährden.

Agrarflächen sind Teil der Kulturlandschaft

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Mähdrescher erntet unter dunklen Wolken ein Weizenfeld ab. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv

Nach einer Studie des Johann Heinrich von Thünen-Instituts in Braunschweig werden etwa ein Fünftel der Agrarflächen im Land von Nicht-Brandenburgern bewirtschaftet. Der Bauernbund vertritt die Interessen etwa 450 bäuerlichen Betrieben im Land.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. Februar 2018