Nabu geht für Störche vor Gericht

Nabu geht für Störche vor Gericht

Naturschützer wollen für seltene Schwarzstörche doch noch den Bau von Windkrafträdern in der Uckermark juristisch verhindern.

Schwarzstörche

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Schwarzstörche. Foto: Horst Pfeiffer/Archiv

Der brandenburgische Landesverband des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) legte beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Beschwerde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Potsdam ein, wie er am Donnerstag (8. Februar 2018) mitteilte.

Nabu sieht Lebensraum der Schwarzstörche bedroht

Das Gericht hatte im Januar den Antrag der Anfechtung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für den Windkrafträder-Standort im Bereich Schwedt/Oder abgelehnt. Der Nabu sieht den Lebensraum der Großvögel hingegen bedroht, in der Nähe befinde sich ein Horst. In dem Beschluss des Verwaltungsgerichts heißt es, dass die behaupteten Beobachtungen des Storches in dem Gelände nicht ausreichten, um ein erhöhtes Tötungsrisiko herzuleiten.
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| Aktualisierung: 9. Februar 2018