Wieder Geldautomaten in Berlin beschädigt

Wieder Geldautomaten in Berlin beschädigt

In der Nacht zu Mittwoch sind in Berlin erneut zwei Geldautomaten beschädigt worden. In beiden Fällen sei ein lauter Knall gehört worden, teilte die Polizei mit. Anschließend seien mehrere Unbekannte dabei beobachtet worden, wie sie aus einer Postfiliale an der Gutschmidtstraße in Britz zu einem Auto rannten und flüchteten.

Mindestbetrag für Geldabhebung

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Wenig später knallte es bei einer Bankfiliale an der Alten Hellersdorfer Straße in Hellersdorf. Auch hier seien zwei mit einem Auto flüchtende Unbekannte beobachtet worden. Unklar war nach Polizeiangaben am Mittwochvormittag noch, ob die Täter Geld stehlen konnten. Zudem werde geprüft, ob die beiden Taten im Zusammenhang stehen.
Die beiden mutmaßlichen Sprengungen reihen sich in diesem Jahr in eine Vielzahl von Taten ein, bei denen Automaten gewaltsam geöffnet wurden. Jüngst berichtete die Polizei etwa von zwei Fahrkartenautomaten, die am vergangenen Freitag am S-Bahnhof Lichtenrade mit Pyrotechnik geknackt wurden.
Zwischen 1. Januar und 15. Oktober zählten die Beamten in der Hauptstadt neun Sprengungen und elf Versuche. Das bedeutet einen erstmaligen Anstieg seit 2018. Im Jahr 2020 hatte die Polizei den Angaben zufolge 4 Sprengversuche registriert. 2019 gab es 8 versuchte und 3 vollendete Sprengungen. Im Jahr 2018 registrierte die Polizei 14 Sprengversuche und 9 vollendete Sprengungen. Eine Tat gilt als vollendet, wenn Bargeld erbeutet wird. Regelmäßig würden kriminelle Banden hinter den Taten stecken.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Oktober 2021 11:25 Uhr

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