Staatsanwaltschaft klagt mutmaßliche Drogenhändler an

Staatsanwaltschaft klagt mutmaßliche Drogenhändler an

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen zwei 24 und 30 Jahre alte mutmaßliche Drogenhändler erhoben. Sie sollen sich seit April vergangenen Jahres illegal Drogen beschafft und diese verkauft haben, um ihren Lebensunterhalt zumindest teilweise aus den Einnahmen zu bestreiten, teilte die Behörde am Dienstag mit. Dazu sollen sie bei einem bislang unbekannten Lieferanten in Berlin rund 23 Kilogramm Marihuana zum Preis von mehr als 100 000 Euro bestellt und bei Lieferung bar bezahlt haben. Die Drogen hätten sie dann im Stadtgebiet von Dresden verkauft und sich den Gewinn geteilt.

Justitia

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Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel.

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte, sollen die Beschuldigten über verschlüsselte Mobiltelefone des Anbieters «EnrcoChat» kommuniziert haben. Französischen Ermittlungsbehörden sei es gelungen, den Datenbestand dieses Anbieters für einen gewissen Zeitraum zu entschlüsseln. Die Erkenntnisse der französischen Ermittler seien der Staatsanwaltschaft Dresden im Wege der internationalen Rechtshilfe zur Verfügung gestellt worden. Sie hätten «erhebliche Bedeutung für die Nachweisführung in diesem Verfahren», so die Staatsanwaltschaft. Die bereits mehrfach vorbestraften Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Juni 2021 14:34 Uhr

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