Innensenator: Festnahme klare Botschaft an Clankriminelle

Innensenator: Festnahme klare Botschaft an Clankriminelle

Die Festnahme des fünften Tatverdächtigen im Fall des Juwelendiebstahls aus dem Dresdner Schatzkammermuseum Grünes Gewölbe ist für Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) auch eine «klare Botschaft an die Clankriminellen» in der Bundeshauptstadt. «Der Rechtsstaat lässt sich nicht vorführen», sagte er laut Mitteilung vom Dienstag. «Wer glaubt, er könne ohne Folgen unsere Gesetze brechen, wird mit dieser Festnahme wieder mal eines Besseren belehrt.» Zugleich dankte er den Einsatzkräften aus Sachsen, den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Berliner Polizei. «Hier zeigt sich erneut die hervorragende Polizeiarbeit und unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Polizeien der Länder und des Bundes.»

Andreas Geisel

© dpa

Andreas Geisel (SPD) bei einer Pressekonferenz.

Der seit Monaten gesuchte junge Mann war bei einer weiteren Durchsuchung im Zuge der Ermittlungen am Montagabend in einer Wohnung im Stadtbezirk Neukölln gefasst worden. Er gehört, wie die vier im November und Dezember 2020 Festgenommenen, einer bekannten arabischstämmigen Großfamilie an. Der 22-Jährige war den Fahndern zuvor drei Mal entwischt. Bei der ersten Razzia konnte er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder entkommen. Der ist seit Mitte Dezember 2020 in Untersuchungshaft, zwei 25-Jährige und ein 28-Jähriger seit Mitte November 2020 - wegen schweren Bandendiebstahls und Brandstiftung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 18. Mai 2021 13:09 Uhr

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