Erneut gefälschte Impfpässe in Berlin gefunden

Erneut gefälschte Impfpässe in Berlin gefunden

Erneut sollen mehrere Menschen in Berlin mit gefälschten Corona-Impfausweisen gehandelt haben.

Impfpass

© dpa

Ein (echter) Impfpass liegt auf einem Tisch.

Drei Männer im Alter von 28, 30 und 39 Jahren hätten am Donnerstagvormittag zivilen Polizeibeamten gefälschte Impfpässe samt Arztstempel, Unterschrift und Impfaufklebern verkaufen wollen, teilte die Polizei mit. Die Beamten nahmen das Trio bei der Übergabe am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord im Ortsteil Hellersdorf fest. Insgesamt hätten die Verdächtigen fünf gefälschte Impfpässe dabei gehabt, in ihrem Auto habe man außerdem zwei weitere Pässe gefunden. Zuvor sollen sie ihre Ware im Internet über einen Messenger-Dienst angeboten haben. Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des gewerblichen Betrugs.
Erst am Dienstag hatten Polizeibeamte Dutzende gefälschte Impfpässe in der Wohnung eines 27-jährigen Berliners gefunden - auf Nachfrage bestätigte eine Polizeisprecherin am 30. April 2021, dass es sich auch hier um gefälschte Corona-Impfbescheinigungen gehandelt habe. Zuletzt waren in anderen Bundesländern Blanko-Impfbücher mit solchen Einträgen aufgetaucht. Das Fälschen eines Dokuments ist eine Straftat.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. April 2021 14:21 Uhr

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