Mann löst mit Schreckschusswaffe SEK-Einsatz in Berlin aus

Mann löst mit Schreckschusswaffe SEK-Einsatz in Berlin aus

Ein 56 Jahre alter Mann hat am Montagabend (22. März 2021) mit einer Schreckschusswaffe einen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Berliner Stadtteil Rummelsburg ausgelöst.

Symbolbild "SEK-Einsatz"

© dpa

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei laufen zu ihrem Einsatzort.

Der Mann soll gegen 21.00 Uhr zwei Männer auf dem Gehweg der Wönnichstraße zunächst rassistisch beleidigt haben, teilte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mit. Dann zog der Verdächtige die Waffe und richtete sie auf eine der beiden Personen, bevor er weiterging. Verletzt wurde niemand.
Die beiden Männer im Alter von 28 und 39 Jahren folgten dem Tatverdächtigen bis zu einem Wohnhaus und riefen anschließend die Polizei. Weil der Mann auf Klopfen und Rufen nicht reagierte, stürmten Polizeibeamte seine Wohnung. Bei der Festnahme wurde der 56-Jährige leicht verletzt, verzichtete aber auf ärztliche Behandlung. Die Beamten beschlagnahmten die geladene Schreckschusswaffe samt Munition und ließen den 56-Jährigen anschließend wieder frei. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. März 2021 14:49 Uhr

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