Geldtransporter-Überfall: Wachmänner aus Klinik entlassen

Geldtransporter-Überfall: Wachmänner aus Klinik entlassen

Die beiden Wachmänner, die bei dem Überfall auf einen Geldtransporter am Berliner Ku'damm verletzt worden sind, haben laut Polizei das Krankenhaus wieder verlassen. Die beiden seien ambulant behandelt worden, teilte die Polizei am Freitagabend mit. Die Wachmänner im Alter von 37 und 60 Jahren waren am Vormittag von den vier Räubern vor der Bankfiliale an der Ecke zur Bleibtreustraße im Stadtteil Charlottenburg überwältigt worden. Die Täter sollen Reizgas eingesetzt und die Männer entwaffnet haben.

Polizeibeamte sichern vor der Bank am Geldtransporter Spuren

© dpa

Polizeibeamte sichern vor einer Bank an einem Geldtransporter Spuren.

Nach Angaben der Polizei wollten die beiden Wachmänner die Geldautomaten der Volksbankfiliale befüllen. Die Geldkassetten luden sie auf eine Sackkarre. Die Täter hielten in ihrem Auto auf der gegenüberliegenden Seite an. Als die Geldkassetten verladen waren, fuhr das Auto vor. Mit mehreren Geldkassetten als Beute fuhren die Täter schließlich Richtung Halensee davon, wo sich die Spur verlor.
30 Minuten später wurde die Polizei in die Bessemerstraße im Ortsteil Schöneberg gerufen, weil dort ein Auto brannte, das «aller Voraussicht nach vorsätzlich in Brand gesetzt wurde». Die Ermittler gingen davon aus, dass es sich um das Tatauto handelt.
Das Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet darum, Fotos und Filme von dem Überfall nicht ins Internet, sondern an ein freigeschaltetes Portal des LKA zu schicken.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Februar 2021 18:53 Uhr

Weitere Polizeimeldungen