Täter weiter flüchtig nach zwei Überfällen auf Geldboten

Täter weiter flüchtig nach zwei Überfällen auf Geldboten

Nach zwei Überfällen auf Geldboten in den Stadtteilen Alt-Treptow und Schöneberg sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Bislang sei noch kein Verdächtiger gefasst worden, sagte ein Sprecher am Montagvormittag (21. Dezember 2020).

Polizei in Uniform

© dpa

In Westen gekleidete Polizisten.

Die Polizei ermittelt demnach weiter in alle Richtungen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Fällen am vergangenen Dienstag und Donnerstag bestehe, werde ebenfalls noch geprüft. Laut Polizei hatten am Donnerstagnachmittag drei Täter im Park Center Treptow einen Geldtransporterkoffer erbeutet. Sie bedrohten zwei Geldboten mit Schusswaffen und setzten Reizgas gegen sie ein. Die Räuber entkamen in einem Auto. Bei dem anschließenden Polizeieinsatz vor Ort waren auch SEK-Kräfte und Beamte der GSG 9 im Einsatz gewesen.
Nur zwei Tage zuvor war es in Berlin-Schöneberg zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, als drei Räuber einen Geldtransporter am Ikea-Möbelhaus überfallen hatten und einen Geldboten mit Schusswaffen bedrohten. Die Unbekannten erbeuteten einen Geldkoffer und flüchteten in einem weißen Audi mit gestohlenen Kennzeichen. Ähnliche Fälle gab es in Berlin in diesem Jahr schon mehrere, etwa im Juni in Wilmersdorf, im Juli in Neukölln oder im August erneut in Wilmersdorf. Bislang sind in all diesen Fällen keine Täter gefasst worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Dezember 2020 15:51 Uhr

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