Trickbetrüger nutzen Corona-Krise für gemeine Masche aus

Trickbetrüger nutzen Corona-Krise für gemeine Masche aus

Trickbetrüger haben in Berlin versucht, die Corona-Krise für ihre Machenschaften auszunutzen und Geld von einer Seniorin zu erbeuten.

Polizei im Einsatz

© dpa

Das Blaulicht eines Streifenwagens blinkt im Einsatz.

Wie die Polizei am Mittwoch (16. Dezember 2020) nach ersten Erkenntnissen mitteilte, hatte eine 74-Jährige in Kreuzberg einen Anruf von ihrem angeblichen Sohn erhalten, der um Hilfe wegen seiner schweren Corona-Erkrankung bat. Er gab an, in einem Krankenhaus in Mitte zu liegen und eine Spritzenkur aus Amerika zu benötigen.
Der Betrüger bat um eine sechsstellige Summe in Euro und den Schmuck der Seniorin. Die getäuschte 74-Jährige übergab ihren Schmuck im Wert einer fünfstelligen Summe dann auch an eine Frau, die auf der Straße auf sie wartete - die Gaunerin verschwand mit den Wertsachen. Die Überweisung eines erbetenen Betrags an ein Geldinstitut in Berlin zur Barabholung konnte aber verhindert werden, weil die Bank den Transfer verweigerte. Das Betrugskommissariat des Landeskriminalamtes führt nun die Ermittlungen.
Dies ist kein Einzelfall. Auch die Brandenburger Polizei warnte davor, dass Betrüger aus der Corona-Pandemie Profit schlagen wollten. Die Täter gäben sich dabei unter anderem als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus, hatte das Polizeipräsidium Brandenburg bereits im März berichtet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Dezember 2020 15:45 Uhr

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