Vorfall am Kanzleramt: Keine Gefahr für Merkel

Vorfall am Kanzleramt: Keine Gefahr für Merkel

Bei dem Vorfall am Kanzleramt, bei dem ein Auto das Tor der Regierungszentrale gerammt hat, hat für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die dort Beschäftigten zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden. Dies gelte auch für die übrigen Mitglieder der Bundesregierung, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch auf Anfrage mit. Der Pkw sei gegen 10.00 Uhr gegen das Einfahrtstor des Kanzleramts gefahren. Es sei dabei geringer Sachschaden entstanden. Der Vorfall ereignete sich während der am Mittwochvormittag üblichen wöchentlichen Kabinettssitzung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

© dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Der Autofahrer hatte mit seinem Wagen mindestens zwei Metallstreben des Gittertores beschädigt, wie ein dpa-Fotograf berichtete. Der Fahrer des mit Protestbotschaften versehenen Wagens wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen, wie die Berliner Polizei auf Twitter mitteilte. Die Hintergründe waren laut Polizei zunächst unklar. Auf der Fahrerseite des dunklen Kombis stand in weißer Schrift: «Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder». Auf der Beifahrerseite stand: «Stop der Globalisierungs-Politik».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. November 2020 12:42 Uhr

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