GdP zu Razzia: Rechtsstaat muss Sumpf trocken legen

GdP zu Razzia: Rechtsstaat muss Sumpf trocken legen

Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Razzia gegen Mitglieder eines arabischstämmigen Clans begrüßt. «Die heutigen Maßnahmen sind wichtig, denn der Rechtsstaat muss immer weiter dran bleiben, um den Sumpf trocken zu legen», teilte die GdP am Dienstag mit. Clans hätten in den letzten Jahren viel illegales Geld in den legalen Kreislauf gespeist und «mit Drogengeschäften, Schutzgelderpressung und anderen kriminellen Einnahmequellen Immobilien und andere Luxusgüter finanziert». Jährlich würden im Geldwäscheparadies Deutschland mehr als 100 Milliarden Euro rein gewaschen. Polizei und Staatsanwaltschaft bräuchten mehr Personal und gesetzliche Möglichkeiten zur Vermögensabschöpfung.

Die Polizei durchsuchte am Dienstag 18 Häuser, Wohnungen und Geschäftsräume in Berlin und Brandenburg wegen des Verdachts des Betrugs, der Steuerhinterziehung und der Geldwäsche. Dabei ging es auch um einen Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität. Die Polizei nannte die Namen der Verdächtigen nicht. Nach dpa-Informationen sind Mitglieder eines arabischstämmigen Clans darunter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. September 2020 10:13 Uhr

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