Frau vergewaltigt und gewürgt? Angeklagter widerspricht

Frau vergewaltigt und gewürgt? Angeklagter widerspricht

Weil er vor mehr als sechseinhalb Jahren eine Frau in seiner Wohnung in Neukölln vergewaltigt und massiv gewürgt haben soll, steht ein 32-Jähriger vor dem Landgericht.

Landgericht Berlin

© dpa

Schilder weisen die Staatsanwaltschaft Berlin und das Landgericht Berlin aus.

Der Angeklagte hat die Vorwürfe zu Prozessbeginn am 25. August 2020 zurückgewiesen. Er habe die Frau in einem Fitnessstudio kennengelernt und sei anschließend mit ihr in seine Wohnung gegangen. Dort sei es zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen gekommen, erklärte der Mann über seine Anwältin.
Zu dem mutmaßlichen Übergriff soll es im Januar 2014 gekommen sein. Der heute als Personal Trainer tätige Mann habe die inzwischen 37 Jahre alte Frau gegen ihren ausdrücklich bekundeten Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen, heißt es in der Anklage. Er habe sie dabei bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Durch das Würgen habe die Frau sichtbare Hautverfärbungen am Hals erlitten.
Der Angeklagte erklärte weiter, er und die 37-Jährige seien an dem Abend auch noch in einem Club gewesen und hätten dort Drogen konsumiert. «Wir waren beide ziemlich aufgedreht», so der Personal Trainer. Mit dem Sex habe es wegen seiner Berauschung allerdings «nicht so geklappt, wie wir uns das vorstellten». Die Frau sei schließlich gegangen. Der Prozess wegen schwerer Vergewaltigung wird am 1. September fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. August 2020 16:25 Uhr

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