Messerattacke: Neuer Prozess wegen falscher Zeugenaussage

Messerattacke: Neuer Prozess wegen falscher Zeugenaussage

Knapp vier Jahre nach dem Freispruch für einen 33-Jährigen vom Vorwurf des Totschlags wird der Fall ab heute am Berliner Landgericht neu aufgerollt. Die Aussage eines Zeugen im ersten Prozess um eine tödliche Messerattacke gegen einen 52 Jahre alten Mann bei einem Trinkgelage im Dezember 2015 führte laut Justizangaben zu dem Wiederaufnahmeverfahren. Die Angaben des Zeugen, der später wegen uneidlicher falscher Aussage sowie Strafvereitelung rechtskräftig verurteilt wurde, könnten zumindest zum Freispruch beigetragen haben. Es sei einer der seltenen Fälle, in denen eine Wiederaufnahme zuungunsten des Freigesprochenen zulässig sei.

Landgericht Berlin

© dpa

Eingang des Kriminalgerichts Moabit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Juni 2020 01:46 Uhr

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