Serie von Einbrüchen in Autos: Geständnis zum Prozessbeginn

Serie von Einbrüchen in Autos: Geständnis zum Prozessbeginn

Nach einer Serie von zehn Einbrüchen in Autos innerhalb von einem Monat hat der Angeklagte vor dem Berliner Landgericht gestanden.

Justitia-Statue

© dpa

Er habe für seine Taten «eigentlich keine Erklärung», sagte der 38-Jährige zu Prozessbeginn am Donnerstag (30. April 2020). Damals habe er unter einer Psychose gelitten und massiv Alkohol konsumiert. In einer Tiefgarage in Hellersdorf und auf einem Parkplatz in Marzahn habe er mit einer Flasche oder einem Stein Fahrzeugscheiben eingeschlagen und Gegenstände entwendet.
Die Serie begann den Ermittlungen zufolge im Oktober 2019. Demzufolge entwendete der Beschuldigte seinerzeit aus einem Wagen auch den Autoschlüssel eines anderen Fahrzeugs, mit dem er anschließend alkoholisiert umherfuhr. Einen Monat später soll er auf einem Parkplatz hintereinander fünf Autos aufgebrochen haben. In einem Fall habe er einen Mann, der ihn bis zum Eintreffen der Polizei am Tatort festgehalten habe, gebissen.
Der 38-Jährige soll seit mehreren Jahren unter einer erheblichen Erkrankung leiden. Die Staatsanwaltschaft strebt seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Prozess wird am 4. Mai fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. April 2020 15:55 Uhr

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