Marihuana in Chips-Kartons: Fünf Angeklagte vor Gericht

Marihuana in Chips-Kartons: Fünf Angeklagte vor Gericht

Nach einem Fund von rund 38 Kilogramm Marihuana in Kartoffelchips-Kartons stehen in Berlin vier Männer und eine Frau vor dem Landgericht.

Kriminalgericht Moabit

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Drei der 30- bis 58-Jährigen sollen laut Anklage im Juni 2019 den Ankauf von mindestens 50 Kilogramm Marihuana in Spanien und das anschließende Einschmuggeln nach Deutschland organisiert haben. Die Lieferung sei als Kartoffelchips getarnt gewesen. Ob sich die Angeklagten zu den Vorwürfen äußern werden, blieb am Dienstag (14. April 2020) zu Beginn des Prozesses offen.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass nach dem Verkauf von Teilmengen der Drogen knapp 38 Kilogramm in der Bunkerwohnung einer mitangeklagten 58-Jährigen in Berlin-Kreuzberg zwischengelagert worden seien. Dort sei das Rauschgift im Rahmen eines großangelegten Polizeieinsatzes, dem intensive Ermittlungen über zwei Jahre hinweg vorausgegangen seien, im August 2019 sichergestellt worden. Zudem seien fast 4000 Ecstasy-Tabletten, rund drei Kilogramm Haschisch und mehr als 100 Gramm Kokain sichergestellt worden. Auch neun jeweils ein Kilogramm schwere Goldbarren seien damals beschlagnahmt worden.
Die Angeklagten wurden im August 2019 festgenommen. Die Frau wurde zwei Wochen später von weiterer Untersuchungshaft verschont. Für den Prozess sind weitere Verhandlungen bis zum 30. April vorgesehen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. April 2020 08:19 Uhr

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