Bewaffnete Überfälle auf Geschäfte: Angeklagter gesteht

Bewaffnete Überfälle auf Geschäfte: Angeklagter gesteht

In einem Prozess um drei bewaffnete Überfälle hat der Angeklagte gestanden.

Justitia-Statue

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In einem Schreibwarengeschäft sowie in zwei Drogeriemärkten habe er Mitarbeiterinnen bedroht und die Herausgabe von Geld verlangt, gab der 57-Jährige am Freitag (03. April 2020) zu Beginn der Verhandlung zu. Er sei ohne festen Wohnsitz gewesen und habe Geld gebraucht, erklärte der Mann weiter. In zwei Fällen habe er eine Spielzeugpistole gezogen, bei der dritten Tat ein Messer. Die Anklage lautet auf schwere räuberische Erpressung.
Die Serie begann im September 2019 in Berlin-Charlottenburg. Der 57-Jährige habe einer Kassiererin eine Spielzeugpistole an den Kopf gehalten, heißt es in der Anklage. Aus Angst habe die bedrohte Frau die Kasse geöffnet. Der Täter habe rund 700 Euro erbeutet. Fünf Tage später soll der Angeklagte in einem Drogeriemarkt knapp 1600 Euro erbeutet haben. Zuletzt habe er im November 2019 einen Drogeriemarkt überfallen und rund 700 Euro erbeutet.
Der Angeklagte sagte, er sei bei allen Taten alkoholisiert gewesen und könne sich deshalb nicht an alle Einzelheiten erinnern. «Ich weiß nur, dass ich das Geld genommen habe und gegangen bin.» Anfang Dezember wurde der 57-Jährige festgenommen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind drei weitere Tage bis zum 12. Mai vorgesehen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. April 2020 12:59 Uhr

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