Transmann auf dem Weg zur Arbeit von Jugendlichen beleidigt

Transmann auf dem Weg zur Arbeit von Jugendlichen beleidigt

Ein Transmann ist in Berlin-Schöneberg auf dem Weg zur Arbeit von Jugendlichen mehrfach beleidigt worden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach verfolgten die fünf bis sechs Jugendlichen den 44-Jährigen am Donnerstagnachmittag an der Kreuzung Bülowstraße/Steinmetzstraße. Die Beleidigungen waren laut eines Sprechers schwulenfeindlich. Auch schrien die Jugendlichen den Mann mehrfach an und versuchten damit, ihn zu erschrecken. An der nächsten Kreuzung ließ die Gruppe von ihm ab. Alarmierte Polizisten suchten nach den Tätern, allerdings ohne Erfolg.

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs

© dpa

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

In Neukölln wurden am Donnerstagabend der Balkon und die Balkontür einer Transfrau mit Eiern beworfen. Es sei nicht die erste Attacke auf die Wohnung der 64-jährigen Transfrau gewesen, berichtete die Polizei. Am Dienstag soll eine Pfandflasche auf den Balkon geworfen worden sein. Kurz darauf soll eine Gruppe Jugendlicher den Ort verlassen und die Frau beleidigt haben. Auch in dem Fall seien die Beleidigungen schwulenfeindlich gewesen, sagte ein Sprecher. Auch hier hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. Februar 2020 14:06 Uhr

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