Tumult in Hinterhof wegen Festnahme eines Jugendlichen

Tumult in Hinterhof wegen Festnahme eines Jugendlichen

Ein Jugendlicher soll bei seiner Festnahme in Kreuzberg Polizisten geschlagen, bepöbelt und angespuckt haben.

Polizei-Blaulicht

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Zuvor habe er am 13. Dezember 2019 in der Nähe in Kreuzberg Ermittlungen gestört, teilten die Beamten am 14. Dezember mit. Bei seiner Festnahme seien die Sicherheitskräfte von rund 20 Menschen bedrängt worden, die sich mit dem 17-Jährigen solidarisiert hätten. Darunter sei auch seine Mutter gewesen.

17-Jähriger sei um die Polizisten herum gelaufen und habe sie beleidigt

Der junge Mann hatte nach der Polizeimitteilung die Beamten zunächst gestört, als sie die Personalien eines anderen 18-Jährigen an der Friedrichstraße Ecke Kochstraße notierten. Dieser soll an der Oranienstraße das Fahrrad einer Frau beschädigt haben. Während die Beamten mit ihm sprachen, sei der 17-Jährige um sie herum gelaufen und habe die Polizisten beleidigt.

Drei Polizisten wurden bei der Festnahme von Anwohnern verletzt

Als der Jugendliche daraufhin selber überprüft werden sollte, lief er in einen Hinterhof an der Rudi-Dutschke-Straße, wo er dann festgenommen wurde. Die Beamten legten ihm Handfesseln an, weil er sie den Angaben zufolge schlug, trat und bepöbelte. Er soll zudem einen Polizisten bespuckt haben. Unterdessen versammelten sich nach Polizeiangaben rund 20 Menschen in dem Hof. Sie sollen lautstark gegen die Festnahme protestiert haben und erhielten Platzverweise. Drei Polizisten wurden verletzt, unter anderem an Kopf, Arm und Beinen. Sie brachen ihren Dienst ab und wollten selber einen Arzt aufsuchen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. Dezember 2019 12:24 Uhr

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