Polizei stellt Zahlen zu schwulenfeindlichen Übergriffen vor

Polizei stellt Zahlen zu schwulenfeindlichen Übergriffen vor

Eine aktuelle Statistik zu schwulen- und lesbenfeindlichen Übergriffen in Berlin wird heute, dem 02. Dezember 2019, von Polizeipräsidentin Barbara Slowik vorgestellt.

Schwules Ehepaar

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Ein schwules Ehepaar.

Bei der Veranstaltung des Bündnisses gegen Homophobie im Hotel Scandic nahe dem Potsdamer Platz überreicht Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) zudem einen «Respektpreis» für den Einsatz für die Akzeptanz von homosexuellen Menschen. Nominiert sind das Bode-Museum für eine Ausstellung, der Türkische Bund Berlin-Brandenburg, ein Sportverein für Schwule und Lesben sowie ein Jugendzentrum.

2018 hatte die Polizei mehr als 100 Straftaten gegen Schwule und Lesben registriert

Diese wurden innerhalb der ersten neun Monate 2018 registriert. Darunter waren 30 Gewaltdelikte und 75 sonstige Taten wie etwa Beleidigungen. Bekannt ist, dass die Dunkelziffer der nicht angezeigten Fälle in diesem Bereich sehr hoch ist. Die meisten Taten geschahen nach Zahlen der Polizei auf Straßen in den Stadtteilen, in denen die Homosexuellen-Szene besonders sichtbar ist: in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 2. Dezember 2019 09:07 Uhr

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