Brandanschläge auf Autos: Anklage in Berlin erhoben

Brandanschläge auf Autos: Anklage in Berlin erhoben

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat gegen einen mutmaßlichen Serientäter Anklage wegen Brandstiftung an mehreren Autos erhoben.

Ein Modell der Justitia steht neben einem Aktenstapel

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Ein Modell der Justitia steht neben einem Aktenstapel.

Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, in Berlin und Hamburg bei neun Taten insgesamt 15 Kraftfahrzeuge angezündet und zerstört oder beschädigt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft am 27. November 2019 mitteilte. In einem Fall sollen auch Bewohner eines Hauses durch Rauchgase gefährdet gewesen und eine Hausfassade schwer beschädigt worden sein.

Angeklagter bereits zuvor wegen ähnlicher Delikte verurteilt

Der mutmaßliche Brandstifter war im August auf frischer Tat von der Polizei in Hamburg ertappt und festgenommen worden. Der Mann war laut Berliner Polizei bereits zuvor wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden. In der Hauptstadt stehen nachts immer wieder Fahrzeuge in Flammen. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung. Die Gesamtzahl aller abgebrannten oder angezündeten Autos lag Anfang August bei etwa 320. 2018 hatten 446 Autos gebrannt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. November 2019 16:26 Uhr

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