Getöteter von Weizsäcker: Gesundheitssenatorin kondoliert

Getöteter von Weizsäcker: Gesundheitssenatorin kondoliert

Nach dem tödlichen Messerangriff auf Fritz von Weizsäcker hat Berlins Gesundheitssenatorin die Schlosspark-Klinik besucht. Dilek Kalayci (SPD) trug sich in das Kondolenzbuch ein, das dort seit Mittwoch ausliegt. Dabei würdigte sie den Getöteten nach vorab verbreiteten Angaben ihrer Sprecherin als sehr engagierten, anerkannten Mediziner: «Sein unerwarteter und gewaltsamer Tod reißt eine große Lücke in die medizinische Landschaft Berlins.» Seine Arbeit und sein Wirken würden nicht vergessen.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci

© dpa

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci.

Zahlreiche Mitarbeiter der Klinik hätten am Mittwochnachmittag im Rahmen einer internen Veranstaltung des getöteten Chefarztes gedacht, teilte eine Sprecherin der Schlosspark-Klinik in Charlottenburg auf Anfrage mit. Man habe die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, hieß es - ohne dass dazu Details genannt wurden. Frühere Attacken auf Personal habe es nicht gegeben. Zu weiteren Fragen wollte sich die Klinik nicht äußern.
Der 59 Jahre alte Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker war Dienstagabend gegen Ende eines öffentlichen Vortrags von einem Zuhörer mit einem Messer am Hals attackiert worden und gestorben. Der Angreifer, ein 57-Jähriger aus Rheinland-Pfalz, wurde von einem zufällig anwesenden Polizisten überwältigt. Wegen einer akuten psychischen Erkrankung kam der Mann in eine Psychiatrie.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. November 2019 13:45 Uhr

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