Senatorin: Bestürzt über tödlichen Angriff auf Weizsäcker

Senatorin: Bestürzt über tödlichen Angriff auf Weizsäcker

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Chefarzt in einer Klinik hat Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci ihr Beileid bekundet. «Ich bin bestürzt über die Nachricht vom tödlichen Angriff auf Fritz von Weizsäcker. Meine Gedanken und mein Beileid sind bei seinen Angehörigen», erklärte die SPD-Politikerin am Mittwoch. Sie verurteile Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte und Pflegekräfte «aufs Äußerste». Dass Menschen, die anderen helfen und Leben retten, so etwas passiere, erschüttere sie besonders. «Mein Dank und Respekt gilt den Teilnehmenden der Veranstaltung, die Zivilcourage gezeigt haben», so Kalayci weiter.

Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, war am Dienstagabend erstochen worden, als er in der Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg einen medizinischen Vortrag für Laien hielt. Laut Polizei überwältigte ein 33 Jahre alter Polizist, der privat vor Ort war, den 57 Jahre alten Angreifer. Von Weizsäcker erlag seinen Verletzungen. Der Beamte wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige, ein Deutscher, kam in Gewahrsam und sollte noch am Mittwoch einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Zum möglichen Motiv machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. November 2019 11:33 Uhr

Weitere Polizeimeldungen