Geisel: Schutz jüdischer Einrichtungen bei Bedarf verstärken

Geisel: Schutz jüdischer Einrichtungen bei Bedarf verstärken

Der Schutz jüdischer Einrichtungen in Berlin soll in Zukunft einer möglichen wachsenden Bedrohung angepasst werden. Das versicherte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am 11. November 2019 im Innenausschuss.

Polizei vor der Neuen Synagoge Berlin

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Ein Polizeibeamter läuft vor der Neuen Synagoge Berlin.

Nötige Baumaßnahmen an Synagogen oder anderen Gebäuden würden bei entsprechenden Anträgen umgesetzt. Man nehme die Sorgen der jüdischen Gemeinde «sehr ernst», sagte Geisel. Veränderungen bei der Gefährdungssituation und bei den notwendigen Schutzmaßnahmen würden regelmäßig analysiert.
Daher gebe es seit kurzem auch den Runden Tisch von Politik und Gemeindevertretern und eine Arbeitsgruppe, die kurzfristig bei aktuellen Ereignissen zusammenkomme, sagte Geisel. Das sei bisher zweimal geschehen: am 8. Oktober, nachdem ein Mann mit einem Messer sich einer Berliner Synagoge näherte. Und am 10. Oktober, am Tag nach dem rechtsextremen Terroranschlag in Halle.
Geisel betonte aber auch: «Eine hundertprozentige Sicherheit kann niemand garantieren. Das ist leider so. Aber was für den Schutz jüdischer Einrichtungen getan werden kann, das tun wir.»
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. November 2019 14:31 Uhr

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