Bundesweite Kidnerporno-Razzia: Zwei Berliner Verdächtige

Bundesweite Kidnerporno-Razzia: Zwei Berliner Verdächtige

Sie sollen kinderpornografische Dateien in sozialen Netzwerken geteilt haben: Bei einer bundesweiten Razzia wegen des Verdachts der Weiterleitung solcher Aufnahmen sind zwei Berliner ins Visier geraten.

Ein "Polizei"-Schild

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Sie sind unter den mehr als 20 Tatverdächtigen aus elf Bundesländern. Wohl aus einer Art Laune heraus hätten die 14 bis 26 Jahre alten Beschuldigten das Material über die sozialen Netzwerke geteilt und verbreitet und sich damit strafbar gemacht, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaf Frankfurt, Alexander Badle, am Samstag (26. Oktober 2019) der Deutschen Presse-Agentur.
Die Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt (BKA) beobachteten in den vergangenen Monaten häufiger, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzelne Videodateien mit eindeutigen kinderpornografischen Inhalten über die sozialen Netzwerke teilten, heißt es in einer Mitteilung der Ermittlungsbehörden vom Samstag. «Die Inhalte der Aufnahmen werden hierbei häufig bagatellisiert und zum Teil mit als lustig empfundenen Texten und Emojis versehen.»
Festgenommen wurde bei der Razzia in elf Bundesländern niemand. Je vier der 21 Verdächtigen kommen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen. Je zwei Tatverdächtige stammen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen und je einer aus Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Oktober 2019 08:26 Uhr

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