Mann mit Messer nahe jüdischem Gebetsraum aufgegriffen

Mann mit Messer nahe jüdischem Gebetsraum aufgegriffen

Ein offenbar verwirrter Mann, der sichtbar ein Messer bei sich trug, ist in der Nähe eines jüdischen Gebetsraums in Berlin von der Polizei aufgegriffen worden. Der 22-Jährige sei am Mittwochmorgen von Mitarbeitern des Zentralen Objektschutzes in der Nähe des Gebetsraumes der Jüdischen Gemeinde in der Karl-Liebknecht-Straße entdeckt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Zentrale Objektschutz der Berliner Polizei kümmert sich unter anderem um den Schutz diplomatischer und jüdischer Einrichtungen.

Polizei

© dpa

Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel.

Einsatzkräfte der Polizei hätten den Mann daraufhin zur Begutachtung durch einen Psychiater in ein Krankenhaus gebracht, wo er zunächst geblieben sei, hieß es. Nach Angaben des Sicherheitspersonals hatte der Mann das Besteckmesser zwar sichtbar getragen, aber nicht damit gedroht.
Anfang Oktober hatte ein 23-Jähriger vor der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße eine Absperrung überwunden, ein Messer gezogen und war auf die Sicherheitsleute zugelaufen. Er hatte sich trotz gezogener Dienstwaffen geweigert, stehen zu bleiben. Unterstützungskräfte hatten den Mann schließlich überwältigt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. Oktober 2019 15:25 Uhr

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