Messerangriff: Angeklagter weist Vorwürfe zurück

Messerangriff: Angeklagter weist Vorwürfe zurück

Nach einer Messerstecherei in einer Grünanlage in Mitte steht ein 24-Jähriger seit Mittwoch vor dem Landgericht.

Landgericht Moabit

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Der inhaftierte Angeklagte wies die Vorwürfe zu Prozessbeginn zurück, Er sei nicht einverstanden damit, dass er «hier weiter festgehalten» werde, sagte er. Der Mann soll einen 21-Jährigen in einer Grünanlage überfallen haben. Mithilfe eines Messers soll er die Herausgabe von Wertsachen verlangt haben und dem Opfer mehrere Schnittverletzungen zugefügt haben.
Der Geschädigte hatte bei dem Überfall im Juni 2019 laut Anklage unter anderem eine 13 Zentimeter lange Schnittwunde an der Wange erlitten. Als ein 23-jähriger Zeuge einschreiten wollte, sei dieser durch den Angeklagten bedroht worden. Schließlich sei der mutmaßliche Angreifer ohne Beute geflohen. Der Geschädigte sei in einem Krankenhaus behandelt worden.
Personenbeschreibungen hätten auf die Spur des wegen Diebstahls vorbestraften 24-Jährigen geführt, hieß es am Rande der Verhandlung. Dem Angeklagten wird gefährliche Körperverletzung sowie versuchte besonders schwere räuberische Erpressung zur Last gelegt. Weil der Mann am Mittwoch einen anderen Dolmetscher verlangt hatte, verschob das Gericht eine geplante Befragung eines Polizeibeamten. Der Prozess wird am 30. Oktober fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Oktober 2019 14:56 Uhr

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