Polizei ermittelt nach Demonstrationen gegen 46 Personen

Polizei ermittelt nach Demonstrationen gegen 46 Personen

Nach einer rechten Demonstration und fünf Gegenprotesten am Tag der Deutschen Einheit in Berlin hat die Polizei 46 Strafermittlungsverfahren eingeleitet.

Demonstrationen am Einheitstag

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Teilnehmer des rechtspopulistischen Bündnisses «Wir für Deutschland» ziehen mit Deutschlandfahnen durch die Stadt.

Dabei geht es unter anderem um Landfriedensbruch, Beleidigung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zudem wurden während der Aufzüge Messer, Pfeffersprays oder Vermummungsgegenstände sichergestellt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Insgesamt zählte die Polizei demnach etwa 1700 Demonstranten, die nach Aufruf der rechten Initiative «Wir für Deutschland» am Donnerstagnachmittag (03. Oktober 2019) vom Washingtonplatz durch Berlin-Mitte zogen. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Rechtsextreme und Neonazis.
Gleichzeitig waren fünf Gegenkundgebungen entlang der Strecke angemeldet. Bis zu 700 Personen sollen sich laut Polizei an der größten Versammlung in der Friedrichstraße beteiligt haben. Die Polizei war insgesamt mit rund 2200 Kräften im Einsatz und konnte Zusammenstöße zwischen den Demonstranten verhindern. «Hierbei musste teilweise Zwang in Form von Wegschieben, Wegdrücken und Wegtragen angewendet werden», teilte die Polizei mit.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 4. Oktober 2019 14:58 Uhr

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