Weniger antisemitische Vorfälle

Weniger antisemitische Vorfälle

Die Zahl der gemeldeten antisemitischen Vorfälle in Berlin ist im ersten Halbjahr 2019 deutlich zurückgegangen.

Kippa, traditionelle jüdische Kopfbedeckung

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Symbolbild

Das gilt für die Gesamtzahl aller Vorfälle, die bei 404 (1. Halbjahr 2018: 579) lag, wie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) am Donnerstag, den 26. September 2019 mitteilte. Zudem wurden auch weniger judenfeindliche Angriffe (13) und Bedrohungen (20) registriert.
Die Anzahl der Vorfälle im öffentlichen Raum, zu denen auch Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Schmierereien zählen, sank auf 224 (2018: 280). Nach dem Anstieg im vergangenen Jahr lagen die Zahlen nun etwa wieder auf der Höhe von 2017. Der Projektleiter von Rias Berlin, Benjamin Steinitz, erklärte, von Anfeindungen seien weiterhin gerade Menschen betroffen, die als jüdisch erkennbar seien.
In Berlin erheben verschiedene Institutionen nach unterschiedlichen Kriterien Statistiken zu Antisemitismus. Die 2015 gegründete und vom Senat geförderte Rias sammelt ihre Daten auf Grundlage von Meldungen über das Internet, Beobachtungen und durch die Zusammenarbeit mit Opferberatungsstellen und der Polizei.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 26. September 2019 12:45 Uhr

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