Mann in Park verletzt: Angeklagter weist Vorwürfe zurück

Mann in Park verletzt: Angeklagter weist Vorwürfe zurück

Berlin (dpa/bb) – Weil er einen jungen Mann in einem Park in Berlin-Moabit mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben soll, steht ein 24-Jähriger vor dem Landgericht. Der Angeklagte erklärte zu Prozessbeginn am Dienstag, er habe mit dem Geschehen im Juni nichts zu tun. Den 22 Jahre alten Geschädigten kenne er flüchtig. Sie hätten früher beide Drogen konsumiert.

Justitia

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Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Die Staatsanwaltschaft geht von einer gefährlichen Körperverletzung sowie einer versuchten schweren räuberischen Erpressung aus. Bei dem mutmaßlichen Angriff habe der Angeklagte zunächst das Mobiltelefon des Geschädigten verlangt. Als der 22-Jährige der Aufforderung nicht nachgekommen sei, habe der 24-Jährige mehrfach mit einem Messer zugestochen. Das Opfer habe Verletzungen im Bauch, am Oberarm sowie eine 13 Zentimeter lange Schnittwunde an der Wange erlitten.
Der vorbestrafte Angeklagte wurde rund sechs Wochen nach der Tat festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Prozess wird am 20. September fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. September 2019 13:30 Uhr

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