Prozess um verschwundene Schülerin: Mutter als Zeugin

Prozess um verschwundene Schülerin: Mutter als Zeugin

Der Prozess um den mutmaßlichen Mord an der vor fast 13 Jahren verschwundenen Berliner Schülerin Georgine Krüger wird heute (09. August 2019) fortgesetzt.

Prozess zu verschwundener Schülerin

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Der Angeklagte vor Beginn der Verhandlung in einem Gerichtssaal.

Für den vierten Verhandlungstag ist die Befragung der Mutter des damals 14-jährigen Mädchens geplant. Vor dem Landgericht der Hauptstadt steht ein 44-Jähriger Mann. Ihm wird zur Last gelegt, im September 2006 das Mädchen aus der Nachbarschaft in einen Keller seiner Moabiter Wohnung gelockt, vergewaltigt und erwürgt zu haben. Die Leiche wurde bis heute nicht gefunden.
Das rätselhafte Wegbleiben von Georgine war über Jahre einer der bekanntesten Vermisstenfälle in Deutschland. Erst 2017 waren Kriminalisten durch Funkzellenauswertungen und verdeckte Ermittlungen auf den angeklagten Deutschen mit türkischen Wurzeln gekommen. Der Familienvater muss sich wegen Mordes zur Verdeckung einer anderen Straftat und schwerer Vergewaltigung verantworten. Der seit Dezember 2018 inhaftierte Mann hat im Prozess die Aussage verweigert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 9. August 2019 08:30 Uhr

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