Raed Saleh : Kein Platz für Antisemitismus

Raed Saleh : Kein Platz für Antisemitismus

Berlins SPD-Fraktionschef Raed Saleh hat die Attacke auf den Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Yehuda Teichtal, verurteilt.

Raed Saleh (SPD)

© dpa

Berlins SPD-Fraktionschef Raed Saleh hat die Attacke auf den Rabbiner der Jüdischen Gemeinde scharf verurteilt.

«Antisemitismus hat in Berlin keinen Platz», sagte Saleh der Deutschen Presse-Agentur. «Der Angriff auf meinen Freund Rabbiner Teichtal ist ein Angriff auf uns alle.»
Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) twitterte: «Es ist beschämend. Wir werden nicht nachlassen, den Antisemitismus in allen Erscheinungsformen zu bekämpfen. Herrn Rabbiner und seinem Kind habe ich meine persönliche Solidarität erkärt. Berlin steht an seiner Seite.»
Wie die Jüdische Gemeinde am Mittwoch (31. Juli 2019) mitteilte, wurde Teichtal von zwei unbekannten Männern auf Arabisch beschimpft und bespuckt - in Begleitung eines seiner Kinder. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm nach dem Vorfall vom Wochenende die Ermittlungen.
«Rabbiner Teichtal setzt sich seit Jahren für den interreligiösen Dialog ein und führt vor allem junge Menschen verschiedener Religionen und Lebenseinstellungen zusammen», sagte Saleh. Der Geistliche stehe für eine plurale Gesellschaft in Berlin, in der das Judentum seinen festen Platz habe.
«Ich wünsche mir, dass es sich in all seinen Facetten frei entfalten kann», ergänzte Saleh. «Mich macht wütend zu sehen, dass Menschen aufgrund ihrer Religion und Weltanschauung Ziel von Attacken werden.»
Das Blaulicht
© dpa

Kriminalität

Von Dieben, Brandstiftern & Co.: Aktuelle Polizeimeldungen und Nachrichten über Verbrechen und Prozesse in Berlin. mehr

Logo beBerlin

Schutz bei Diskriminierung

Informationen des Willkommenszentrums Berlin des Berliner Senats zu den Themen Schutz vor Diskriminierung, Beratungsstellen und Anlaufstellen für Opfer diskriminierender Gewalt. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 31. Juli 2019 16:01 Uhr

Weitere Polizeimeldungen