Polizist zu Geldstrafe verurteilt: Schlagringe in Wohnung

Polizist zu Geldstrafe verurteilt: Schlagringe in Wohnung

Ein Hauptstadt-Polizist ist wegen illegalen Besitzes von zwei Schlagringen zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Kriminalgericht Moabit

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Das Amtsgericht Tiergarten verhängte in seinem Urteil am Montag (29. Juli 2019) 20 Tagessätze zu je 85 Euro. Schon der Besitz von Schlagringen ist nach dem Waffengesetz verboten. Polizisten seien nicht anders zu behandeln als andere Bürger, sagte der Richter.
Die Ringe waren bei einer Hausdurchsuchung im April bei dem Beamten in einer Truhe entdeckt worden. Sie wurden nach Angaben des Verteidigers nur für Fotos verwendet. Laut Urteil hätte man dafür aber keine echten Schlagwerkzeuge nehmen müssen. Die Verteidigung wollte eine Einstellung des Verfahrens, scheiterte damit aber.
Der 51-jährige Polizist ist derjenige, gegen den seit längerem wegen einer tödlichen Crashfahrt ermittelt wird. Der Beamte wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft verdächtigt, genau vor anderthalb Jahren alkoholisiert am Steuer eines Streifenwagens das Auto einer 21-Jährigen gerammt und sie dadurch tödlich verletzt zu haben. In dem Fall wird noch mit längeren Ermittlungen gerechnet. Eine Anklage gibt es bislang nicht. Der Hauptkommissar darf seit Monaten nicht zum Dienst kommen.
Zu der Kollision kam es im Januar 2018 in der Nähe des Alexanderplatzes. Der Polizeiwagen soll mit überhöhter Geschwindigkeit in das Auto der jungen Frau geknallt sein. Der Fall hatte öffentlich Wellen geschlagen. Ein Alkoholtest am Unfallort wurde nicht gemacht.
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. Juli 2019 12:56 Uhr

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