Handel mit 86 Kilogramm Marihuana? Angeklagte vor Aussage

Handel mit 86 Kilogramm Marihuana? Angeklagte vor Aussage

Zwei Männer, die sich für einen Handel mit insgesamt rund 86 Kilogramm Marihuana verantworten müssen, haben vor dem Berliner Landgericht Aussagen angekündigt.

Marihuana

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Sichergestelltes Haschisch und Marihuana.

Bei der Festnahme der 43- und 51-jährigen Angeklagten vor acht Monaten hatte die Polizei rund 50 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Das Rauschgift sei in den Niederlanden beschafft und nach Deutschland geschmuggelt worden, heißt es in der Anklage. Die Verteidiger erklärten zu Prozessbeginn am Mittwoch (17. Juli 2019), ihre Mandanten würden sich zu einem späteren Zeitpunkt zu den Vorwürfen äußern.
Die beiden Männer sollen bereits ab Januar 2018 als Mitglieder einer Bande von Drogenhändlern agiert haben. Marihuana sei in der Regel im zweistelligen Kilogrammbereich in den Niederlanden beschafft worden, um die Betäubungsmittel in Berlin gewinnbringend zu verkaufen, so die Anklage. Der 51-Jährige habe Fahrzeuge angemietet und damit die Drogen abgeholt. Der 43-Jährige habe den Weiterverkauf organisiert. Der Ankauf in den Niederlanden sei über einen gesondert verfolgten Komplizen gelaufen.
Die Angeklagten waren im November 2018 nach monatelangen Ermittlungen festgenommen worden. In einem Garagenkomplex, den der 51-Jährige im brandenburgischen Blankenfelde-Mahlow angemietet hatte, entdeckte die Polizei dabei auch die große Menge Marihuana. Der Prozess wird am 19. Juli fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. Juli 2019 13:21 Uhr

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