Länder wollen Schutz vor Einbrechern stärker fördern

Länder wollen Schutz vor Einbrechern stärker fördern

Die Innenminister der Länder wollen künftig mehr Geld für Bürger bereitstellen, die ihr Haus oder ihre Wohnung gegen Einbrecher absichern. So soll die staatliche Bank KfW künftig auch Einbruchschutz in Neubauten mit Zuschüssen fördern, geht aus einer Beschlussvorlage für die nächste Innenministerkonferenz kommende Woche in Kiel hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag vorlag. Bisher gilt die Förderung von bis zu 1600 Euro laut KfW nur für «Bestandsgebäude».

Trotz bundesweit rückläufiger Zahlen bei Wohnungseinbruchdiebstählen spricht sich die Innenministerkonferenz laut Beschlussvorlage für eine «konsequente Ausweitung des Einbruchschutzes in den KfW-Programmen der Bundesregierung» aus. «Die Förderung der technischen Sicherung bei Neubauvorhaben ist mit Blick auf den zu deckenden Wohnraumbedarf von besonderer Bedeutung», heißt es dem Bericht zufolge. Bundesweit gab es 2015 etwa 160 000 Wohnungseinbrüche. Durch polizeiliche und politische Maßnahmen ging diese Zahl 2018 auf 97 000 herunter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 8. Juni 2019 11:20 Uhr

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