Räumung der «Treptowers»: Entwarnung und Fragen

Räumung der «Treptowers»: Entwarnung und Fragen

Aufregung am Bürokomplex «Treptowers»: Am Freitagabend wurde das Gebäude geräumt. Später gab es Entwarnung - doch noch sind Fragen offen.

Treptowers

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Blick auf das Hochhaus des Gebäudekomplexes der Treptowers in Alt-Treptow. Foto: Jens Kalaene/Archivbild

Nach einem Großeinsatz wegen Sprengstoffverdachts am Berliner Hochhauskomplex «Treptowers» ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft. Am Freitag (31. Mai 2019) sei in einem «nicht-öffentlichen Bereich» des markanten Gebäudes, in dem unter anderem eine Filiale des Bundeskriminalamts sitzt, ein Unbefugter entdeckt worden, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft, Mona Lorenz.
Daraufhin wurde das Gebäude am Freitagabend evakuiert, Einsatzkräfte suchten unter anderem mit Hunden nach Sprengstoff. Medienberichten zufolge wurde der Mann in Räumen des Bundeskriminalamts entdeckt. Das BKA wollte sich am Wochenende nicht dazu äußern.
Die Sicherheitsbehörden gaben anschließend Entwarnung. Über «einen bloßen Anfangsverdacht» sei nichts hinausgegangen, sagte Lorenz. Es sei nichts gefunden worden, was auf eine konkrete Gefahr hinweise.
Die Ermittlungen widmeten sich ihr zufolge nun der Überprüfung des Verdächtigen sowie dessen Motivation. Weitere Details konnte Lorenz am Wochenende nicht nennen.
In den Bürohäusern nahe der Elsenbrücke, zu denen auch der 125 Meter hohe Turm mit dem Schriftzug des Versicherungskonzerns Allianz gehört, sind verschiedene Firmen eingemietet. Die Allianz hatte den Komplex 2011 verkauft und Berichten zufolge vor wenigen Wochen den Umzug ihrer Mitarbeiter in eine neugebaute Zentrale in Berlin-Adlershof abgeschlossen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. Juni 2019 08:27 Uhr

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