Räumung des Bürokomplexes «Treptowers»

Räumung des Bürokomplexes «Treptowers»

Eine unbekannte Person taucht in einem «nicht-öffentlichen» Bereich eines Berliner Hochhauses auf - und löst einen Großeinsatz der Polizei aus. Am Tag danach gibt es Entwarnung. Doch viele Fragen bleiben unbeantwortet.

Blick auf das Hochhaus des Gebäudekomplexes der Treptowers

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Blick auf das Hochhaus des Gebäudekomplexes der Treptowers in Berlin. Foto: Jens Kalaene/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Hochhauskomplex «Treptowers» ist am Freitagabend wegen Sprengstoffverdachts geräumt worden. Später gaben die Sicherheitsbehörden Entwarnung. «Es wurde gestern nichts gefunden, was auf eine konkrete Gefahr hinweist», sagte die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft, Mona Lorenz, am Samstag. Demnach wurde der Einsatz aufgrund eines Mannes ausgelöst, der sich in einem «nicht-öffentlichen Bereich» des Gebäudes in Berlin-Treptow aufgehalten habe.
Über «einen bloßen Anfangsverdacht» sei jedoch nichts hinausgegangen, sagte Lorenz. Die Ermittlungen widmeten sich nun der Überprüfung des Verdächtigen sowie dessen Motivation. Weitere Details konnte die Sprecherin zunächst nicht nennen.
In den 125 Metern hohen Bürohäusern nahe der Elsenbrücke ist unter anderem eine Zweigstelle des Bundeskriminalamts (BKA) untergebracht. Medienberichten zufolge wurde der Mann in Räumen des Bundeskriminalamts entdeckt. Das BKA wollte sich am Samstag nicht dazu äußern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 1. Juni 2019 18:50 Uhr

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