Potsdamer Konferenz diskutiert aktuelle Cybersicherheitslage

Potsdamer Konferenz diskutiert aktuelle Cybersicherheitslage

Auf der Konferenz für Nationale Cybersicherheit des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam stellen von Donnerstag an wieder Vertreter von Sicherheitsbehörden und Unternehmen die aktuelle Lage in Deutschland vor. Die Konferenz verstehe sich vor allem auch als eine unabhängige Plattform für Diskussionen und den Austausch unter allen Beteiligten, sagte HPI-Direktor Christoph Meinel der dpa. «Niemand kann Cybersicherheit alleine sicherstellen und aufrechterhalten.» Und die Menschen hätten selbst nach den jüngsten riesigen Datenlecks ihr Verhalten im Netz kaum geändert. Die Zahl der in Umlauf befindlichen unsicheren Passwörter habe sich seither fast verdoppelt.

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Cybersicherheit. Foto: obs/HPI Hasso-Plattner-Institut/Archivbild

Bei der siebten Auflage der Konferenz gehören zu den Konferenzteilnehmern neben Vertretern von Unternehmen wie Google, Siemens und T-Systems als Redner auch Bundeskriminalamts-Präsident Holger Münch und BSI-Chef Arne Schönbohm. Für Gesprächsstoff dürfte auch Houkun Hu, stellvertretender Vorsitzender von Huawei, sorgen. Der chinesische Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster steht derzeit massiv unter Druck. Die US-Regierung verdächtigt den Konzern, seine Technologie für Spionage-Zwecke zu nutzen und will den Zugang des Unternehmens zu wesentlichen Technologien kappen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. Mai 2019 02:30 Uhr

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