Berlinerin vor mehr als 30 Jahren getötet: Mordprozess

Berlinerin vor mehr als 30 Jahren getötet: Mordprozess

Nach dem gewaltsamen Tod einer Berlinerin vor mehr als 31 Jahren kommt nun der mutmaßliche Mörder vor Gericht.

Landgericht Moabit

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Der Prozess am Landgericht in der Hauptstadt beginne am 14. Mai, sagte Sprecherin Lisa Jani sam Montag (06. Mai 2019). «Mord verjährt nicht.» Zuvor hatte die «B.Z.» berichtet. Demnach ist ein 60-Jähriger angeklagt.
Wie die Sprecherin der dpa sagte, seien 2015 alte Beweismittel mit neuen Methoden überprüft worden. «Es gab einen DNA-Treffer.»
Nach Gerichtsangaben soll der Verdächtige im September 1987 versucht haben, die Frau in ihrer Wohnung in Neukölln im damaligen West-Berlin zu vergewaltigen. Dann soll er sein Opfer zunächst stranguliert und dann mit dem Messer auf es eingestochen haben. Die Anklage gehe von einem Mord in Verdeckungsabsicht aus.
Nach dem Zeitungsbericht soll der damals kleine Sohn der Frau die Tat beobachtet haben. Er tritt demnach in dem Prozess als Nebenkläger auf.
Die «B.Z.» schrieb auch, dass der mutmaßliche Mörder wegen zahlreicher, schwerer Delikte jahrelange Freiheitsstrafen verbüßte. Derzeit sitzt der Mann in Untersuchungshaft.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Mai 2019 08:19 Uhr

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