Tochter und Freundinnen missbraucht? Angeklagter schweigt

Tochter und Freundinnen missbraucht? Angeklagter schweigt

Ein Vater, der seine Tochter und Freundinnen des Mädchens missbraucht haben soll, hat vor dem Berliner Landgericht zunächst geschwiegen.

Justitia vor Gericht

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Dem 45-Jährigen werden insgesamt 24 Taten zur Last gelegt. Als seine Tochter etwa sechs Jahre alt war, sei es zu ersten Übergriffen im Haus der Familie in Pankow gekommen. Zudem wird dem Angeklagten vorgeworfen, vor mehr als 25 Jahren seinen jüngeren Bruder missbraucht zu haben. Der Verteidiger sagte zu Prozessbeginn am Freitag (03. Mai 2019), sein Mandant werde sich nicht äußern.
Laut Anklage soll es ab 2017 zu sexuellen Übergriffen auf die Tochter gekommen sein. Über das Mädchen habe der gelernte Elektriker, der als sehr hilfsbereit galt, den Kontakt zu drei ihrer Freundinnen aufgebaut. Bei Übernachtungsbesuchen habe er mehrere der Kinder aufgefordert, ihn am Geschlechtsteil zu berühren. In anderen Fällen habe er sich nackt vor den Mädchen bewegt. Er habe sie mit dem Versprechen, ihnen ein Pferd zu schenken, zu sexuellen Handlungen motivieren wollen.
Die Tochter des Angeklagten habe sich schließlich ihrer Mutter anvertraut, so die Staatsanwältin. Dem Mann wird zudem vorgeworfen, 1992 oder 1993 seinen damals etwa vierjährigen Bruder sexuell missbraucht und diesem später pornografische Bilder gezeigt zu haben. Der Prozess wird am 7. Mai fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Mai 2019 15:20 Uhr

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