«Aktenzeichen XY» zu Mord an Berliner Arzt: Bislang sechs Hinweise

«Aktenzeichen XY» zu Mord an Berliner Arzt: Bislang sechs Hinweise

Mehr als ein Jahr nach dem Mord an einem Berliner Arzt sind nach einer ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» sechs neue Hinweise bei der Kriminalpolizei eingegangen.

«Aktenzeichen XY... ungelöst»

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Das sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag (25. April 2019). Fünf Hinweise erreichten die Polizei nach der Fernsehsendung, ein Hinweis bezog sich auf einen erneuten Fahndungsaufruf der Polizei vom Mittwoch.
Der Arzt war am Abend des 12. Januar 2018 beim Verlassen seiner Praxis in Marienfelde erschossen worden. Der Mörder habe seine Tat nach den Ermittlungen der Kripo präzise geplant und die Gewohnheiten des Arztes und die Umgebung der Praxis genau ausgekundschaftet, sagte der Leiter der zuständigen Mordkommission, André Brandt, am Mittwochabend in der Sendung.
Die Mordkommission hält ein «starkes persönliches oder finanzielles Motiv» für höchstwahrscheinlich. Das Opfer habe Kontakte in die Immobilienbranche gehabt, darunter nach Polen und in die Schweiz. Es könnte um Immobiliengeschäfte und hohe Geldsummen gegangen sein. Der Arzt könnte auch finanzielle Verbindungen zum Rotlichtmilieu gehabt haben, ohne es selbst zu wissen, so Brandt. «Diese Art von Kontakten könnten für ihn zu einer tödlichen Gefahr geworden sein.»
Die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt setzte bis zu 10 000 Euro Belohnung für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens aus.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. April 2019 14:38 Uhr

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