Durchsuchung: Pistole, Kokain und 40 000 Euro beschlagnahmt

Durchsuchung: Pistole, Kokain und 40 000 Euro beschlagnahmt

Bei einem mutmaßlichen Drogenhändler sind in Berlin-Kreuzberg 40 000 Euro in bar, eine Pistole nebst Munition sowie Kokain beschlagnahmt worden. Die Waffe stamme vermutlich aus dem Schmuggel mit umgebauten Waffen, teilte die Staatsanwaltschaft per Twitter am Freitag mit. Der 28-Jährige sollte einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizeiabsperrung

© dpa

Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung». Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Die Ermittlungen wegen illegalen Waffenhandels laufen schon länger. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass seit 2017 in mindestens zehn Fällen Pistolen mit einem veränderten kleinen Kaliber aus der Slowakei nach Deutschland importiert und hier im kriminellen Milieu weiterverkauft worden seien.
Die Waffen sollen zuvor laut Staatsanwaltschaft auf das Ursprungskaliber zurückgebaut worden sein. Demnach wurden offenbar Pistolen zunächst zu Deko-Waffen umgebaut, um sie verkaufen zu können.
Mehr als 70 solcher umgebauten Pistolen wurden den Angaben zufolge in den vergangenen anderthalb Jahren in Berlin beschlagnahmt, so bei Straftaten im Drogenmilieu. Anfang des Jahres gab es bei den Ermittlungen zu dem Komplex eine groß angelegte Razzia in Berlin und Amsterdam.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. April 2019 16:50 Uhr

Weitere Polizeimeldungen