Zweieinhalb Jahre Haft in Drogen-Prozess verhängt

Zweieinhalb Jahre Haft in Drogen-Prozess verhängt

Im Neubrandenburger Prozess um Drogenhandel in größerem Stil ist der 30-jährige Angeklagte zu zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Neubrandenburg sprach den ehemaligen Bundeswehrangehörigen am Freitag der Beihilfe zum Drogenhandel mit größeren Mengen in vier Fällen schuldig. Der Mann hatte zuletzt eingeräumt, gewusst zu haben, dass ein schon zu einer höheren Strafe verurteilter Komplize mit Drogen handelt und ihm auch Kontakt nach Rheinsberg (Brandenburg) vermittelt, wie Richterin Nicola Schmidt-Nissen sagte.

Justitia und Akten

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Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Die Polizei hatte zehn Leute aus der Region im Juni 2018 bei einer Großrazzia an der Seenplatte, in Hamburg und im Norden Brandenburgs auffliegen lassen. Mehr als 20 Kilogramm Drogen wurden beschlagnahmt, zwei Haupttäter erhielten bereits Haftstrafen. Der nun Verurteilte saß seit neun Monaten in U-Haft. Sein Haftbefehl wurde gegen Auflagen im Gericht außer Vollzug gesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. April 2019 16:30 Uhr

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