Touristin vergewaltigt und beraubt? Angeklagter schweigt

Touristin vergewaltigt und beraubt? Angeklagter schweigt

Ein 21-Jähriger, der eine Berlin-Touristin in einem Keller vergewaltigt und ausgeraubt haben soll, hat vor dem Landgericht geschwiegen.

Justitia-Figur

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Der Angeklagte und ein bislang unbekannter Mittäter sollen die 35-Jährige aus Norwegen im September 2017 in Neukölln angegriffen haben. Sie hätten der Geschädigten ein Stück Stoff auf Mund und Nase gepresst und sie zu Boden gebracht, heißt es in der am Mittwoch (03. April 2019) zu Prozessbeginn verlesenen Anklage. Die Frau habe erfolglos versucht, sich gegen sexuelle Handlungen zu wehren.
Die 35-Jährige soll erheblich alkoholisiert gewesen sein, als sie weit nach Mitternacht angegriffen worden sei. Weil die Attackierte kaum Luft bekommen habe, sei sie schließlich bewusstlos geworden, so die Anklage. Die mutmaßlichen Täter hätten das Portemonnaie der Frau mit etwa 50 Euro und drei Kreditkarten entwendet und seien geflohen.
Der 21-Jährige soll durch in Tatortnähe sichergestellte DNA-Spuren unter Verdacht geraten sein. Für den Prozess wegen Vergewaltigung, gefährliche Körperverletzung und Diebstahl im besonders schweren Fall sind vier weitere Verhandlungstage bis zum 17. April terminiert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. April 2019 15:29 Uhr

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