Mann in Spandau erschlagen: Angeklagter schweigt

Mann in Spandau erschlagen: Angeklagter schweigt

Rund sechs Monate nach einem tödlichen Überfall auf einen 50 Jahre alten Mann in Spandau hat der Angeklagte zu Prozessbeginn vor dem Landgericht geschwiegen.

Schild mit der Aufschrift «Landgericht Berlin»

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Der 40-Jährige soll das Opfer in dessen Wohnung heimtückisch mit einem Baseballschläger umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einer Tat aus Habgier aus. Der Verteidiger erklärte am Montag (11. März 2019), sein Mandant werde zunächst nicht aussagen.
Der aus Kroatien stammende Angeklagte und das Opfer sollen sich bereits längere Zeit gekannt haben. Am Vormittag des 30. August 2018 soll der 40-Jährige sein Opfer in Spandau attackiert haben. Laut Anklage brachte er den Mann durch Schläge gegen Körper und Kopf um. Dann habe er Geld, Kokain und Wertgegenstände geraubt.
Die Leiche des 50-Jährigen war einige Tage nach dem Verbrechen entdeckt worden. Bekannte des Opfers hatten sich Sorgen gemacht und die Polizei eingeschaltet. Der Angeklagte wurde vor drei Monaten festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er soll in Befragungen bei der Polizei die Vorwürfe zurückgewiesen haben. Der Prozess wird am 25. März fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. März 2019 08:21 Uhr

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