Taxifahrer überfallen: Angeklagte wollen aussagen

Taxifahrer überfallen: Angeklagte wollen aussagen

Gegen eine Frau und zwei Männer, die einen Taxifahrer mit Messern bedroht und seinen Wagen geraubt haben sollen, hat am Donnerstag (14. Februar 2019) der Prozess vor dem Berliner Landgericht begonnen.

Landgericht Berlin

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Die 23-Jährige sowie die 21- und 16-jährigen Mitangeklagten sollen im August 2018 am Hauptbahnhof in Stettin (Szczecin) in ein Taxi gestiegen sein, um sich nach Berlin bringen zu lassen.
Während der Fahrt zogen sie laut Anklage Messer und zwangen den 67-jährigen Fahrer, das Auto anzuhalten und auszusteigen. Die Verteidiger kündigten an, ihre Mandanten würden sich am zweiten Verhandlungstag äußern.
Die mutmaßlichen Räuber hätten den Taxifahrer hilflos an einer Autobahnauffahrt zurückgelassen, heißt es in der Anklage. Kurz darauf habe der 67-Jährige einen Herzinfarkt erlitten. Er sei in ein Krankenhaus nach Stettin gebracht und in ein künstliches Koma versetzt worden, aus dem er bis heute nicht aufgewacht sei.
Die Angeklagten, darunter ein damaliger Bundeswehrsoldat, waren zwei Tage nach dem Überfall festgenommen worden. Polizisten fassten sie in Berlin-Marzahn, als sie in dem mutmaßlich geraubten Taxi saßen. Im Ermittlungsverfahren sollen die drei Angeklagten weitgehend geständige gewesen sein. Der Prozess wegen räuberischen Angriffs auf einen Kraftfahrer wird am 19. Februar fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Februar 2019 09:14 Uhr

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