Handys im Gefängnis: Zu wenig Kontrolltechnik und Personal

Handys im Gefängnis: Zu wenig Kontrolltechnik und Personal

In deutschen Gefängnissen hat das Einschmuggeln von Handys nach Einschätzung des Bundes der Strafvollzugsbediensteten zugenommen.

Mobiltelefon im Gefängnis

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«Mancher Gefangene hat zwei, drei Geräte», sagte der Vorsitzende des Bundes, René Müller, der Deutschen Presse-Agentur. «Handys sind bundesweit ein Problem. Wir tun alles, dass sie gar nicht erst reinkommen.» Doch es gebe «zu wenig Manpower und zu wenig Technik». Der Bund vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von etwa 38 000 Bediensteten im Justizvollzug. Nach Angaben von Müller fehlen derzeit 2000 Mitarbeiter in deutschen Gefängnissen. «Und die Pensionierungswelle rollt.» Bundesweite Zahlen zum Einschmuggeln von Handys und Drogen lagen aber nicht vor.
Handys im Knast sind verboten, damit keine Straftaten geplant und verabredet werden können. Auch Zeugen in Gerichtsverfahren sollen nicht beeinflusst oder Opfer bedroht werden können. Bilder oder Videos aus dem Gefängnis gelten zudem als Sicherheitsrisiko.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 4. Januar 2019 08:29 Uhr

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